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Vulkaniseur/-in

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Die Vulkanisieren ist ein Verfahren, mit dem Gummi widerstandsfähig und damit für die Industrie verwendbar gemacht wird.

VulkaniseurInnen fertigen und reparieren Autoreifen und Reifen für andere Zwecke, sind aber auch in der Herstellung von Gummiverkleidungen oder Förderbändern aus vulkanisiertem Gummi tätig. Während der Lehre lernen sie natürliche und künstliche Gummivarianten kennen und erfahren, wie sie sie für die Fertigung vorbereiten. Anschließend werden sie mit der Vulkanisierung vertraut gemacht und können diese in industriellen Fertigungsanlagen eigenständig anwenden, um Gummi in die gewünschte Form zu bringen und es gleichzeitig widerstandsfähiger als ohne diese Behandlung zu machen. Heutzutage arbeiten VulkaniseurInnen weitestgehend vollautomatisch und sind daher für die Steuerung der Maschinen und Anlagen zuständig, wofür sie mit Rechnersystemen und Messtechnik vertraut gemacht werden.

Arbeit finden VulkaniseurInnen in Betrieben, in denen Artikel aus Gummi hergestellt oder repariert werden. Die Möglichkeiten reichen vom Autoreifen bis zur Gummiverkleidung für den industriellen Bedarf.

 Voraussetzungen

Das Berufsbild des/der VulkaniseurIn setzt voraus, dass sich Lehrlinge mit dem Werkstoff Gummi identifizieren können und Freude an automatisierten Arbeitsabläufen haben.

Wer gerne in einer Tätigkeit im industriellen Umfeld arbeiten will, bei dem es auf genaue Messungen ankommt und das ein gutes technisches Verständnis voraussetzt, wird mit dem Beruf des/der VulkaniseurIn glücklich.