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Verfahrenstechniker/-in für die Getreidewirtschaft

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft sind in der Verarbeitung von geerntetem Getreide zum fertigen Produkt zuständig.

Der Lehrberuf kann mit den Ausbildungsschwerpunkten Backmittelhersteller, Futtermittelhersteller oder Getreidemüller erlernt werden. VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft erlernen zunächst die Grundlagen der Überprüfung des geernteten Getreides und können danach Arten auseinanderhalten sowie gemäß strenger qualitativer Normen entscheiden, ob das Getreide in die Produktion einfließen darf. Backmittelhersteller fertigen vorrangig Mehl und verarbeiten das Getreide dabei von der Reinigung über die Trennung der Korn-Bestandteile bis hin zum Mahlvorgang zu Mehl in verschiedenen Feinheitsgraden. Futtermittelhersteller reinigen das Getreide ebenfalls, stellen daraus aber verschiedene mehr oder weniger naturbelassene Futtermittel für Tiere her. Getreidemüller stellen allgemeine Backmittel aus Getreide her und steuern und überwachen dabei ebenfalls die gesamte Produktion.

Arbeit finden VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft in Betrieben, die sich auf Mehl oder Backmittel spezialisiert haben, aber auch in der Futtermittelherstellung für Nutztiere aller Art.

 Voraussetzungen

Wer gerne mit industriellen Maschinen arbeitet und sich mit der Arbeitsgrundlage verschiedener Getreidesorten identifizieren kann, wird sich in diesem Beruf wohl fühlen.

VerfahrenstechnikerInnen für die Getreidewirtschaft brauchen technische Kenntnisse, sollten aber auch ein Gespür für gute Qualität mitbringen.