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Mobilitätsservice­kaufmann/-frau

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Mobilitätsservicekaufleute sind für die Kundenberatung und -betreuung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und teilweise auch für die gesamte Reisebranche zuständig.

Sie stehen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, verkaufen Fahrkarten, erstellen auf Abruf individuelle Fahrpläne, geben Auskünfte und sind fürs Beschwerdemanagement vor Ort zuständig. Zunächst brauchen Mobilitätsservicekaufleute fundierte Kenntnisse der Funktionsweise eines Verkehrsbetriebs und werden darin unterwiesen, wie sie die internen Systeme und Datenbanken bedienen und wie sie mit der anderen übrigen Software beispielsweise zur Buchung einer Reise umgehen. Auch haben sie feste Vorgaben dafür, wie sie mit Kundenbeschwerden umzugehen haben und welcher Spielraum ihnen für die flexible Suche nach einer Lösung braucht. Mobilitätsservicekaufleute kennen sich mit moderner Kommunikationstechnologie ebenso wie mit EDV-Lösungen aus, um vor Ort am Schalter oder im Kundenservice-Lokal die meisten Probleme und Anfragen sofort lösen zu können. Darüber hinaus sind sie für die Entwicklung von Werbemaßnahmen und Aktionen zuständig und wirken an deren Erstellung und Durchführung mit. Da sie auch einen Teil des Zahlungsverkehrs abwickeln, brauchen sie Kenntnisse in der betrieblichen Buchführung, um Einahmen und Ausgaben direkt in die Kostenrechnung einzupflegen.

Arbeit finden Mobilitätsservicekaufleute beispielsweise bei den öffentlichen Nah- und Fernverkehrsbetrieben, beispielsweise bei der ÖBB oder in den regionalen Verkehrsverbünden. Vereinzelt arbeiten sie auch in der Reisebranche und im Tourismus und sind dort vorrangig für die Beratung und Buchung von Reisen sowie für die Abwicklung des betriebsinternen Zahlungsverkehrs wichtig.

 Voraussetzungen

Der Lehrberuf des/der Mobilitätsservicekaufmannes/-frau ist beratungsintensiv, sodass man eine kontaktfreudige und gelassene Persönlichkeit mitbringen sollte, um in diesem Beruf erfolgreich zu arbeiten.

Außerdem sollte man gut darin sein, sich Verkehrsverbindungen einzuprägen und flexible Lösungen zu finden. Ab und an ist in der Berufspraxis Kreativität gefordert, um einen Kunden von A nach B zu bringen. Mobilitätsservicekaufleute müssen auch dazu in der Lage sein, sich freundlich mit Beschwerden auseinanderzusetzen und diese kundenorientiert zu lösen.