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Metallbearbeiter/-in

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Der Lehrberuf des/der MetallbearbeiterIn soll vorrangig handwerklich begabten Lehrlingen eine Lehre im Metallbereich ermöglichen und wurde 2012 eigens dazu eingeführt.

Hauptaufgabe des/der MetallbearbeiterIn ist die Fertigung von Maschinenteilen aus Metall und deren anschließende Montage in ein bestehendes System. Dazu lernen sie zu Beginn ihrer Lehre den Werkstoff Metall hinsichtlich seiner Eigenschaften und der Möglichkeiten seiner Verarbeitung kennen und geraten dabei auch in Berührung mit den Werkzeugen und Hilfsmitteln, die ihnen dazu zur Verfügung stehen. Sie sind anschließend dazu in der Lage, rohe Metalle auf die Produktion vorzubereiten, indem sie den Werkstoff entweder erhitzen oder auch anmischen, wenn es sich um eine Kombination verschiedener Metalle handelt. Anhand von technischen Skizzen, die sie entweder selber anfertigen oder fertig erhalten haben, bringen sie das Metall in die gewünschte Form und bauen dabei auch einzelne Teile aus Metall zusammen. Dabei nutzen sie nicht nur die industriellen Fertigungsanlagen unter Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien, sondern beherrschen auch den korrekten Umgang mit geeigneter Sicherheitskleidung wie Schweißerbrillen. Diese sind vor allem für die größtenteils händischen Arbeitsschritte wie Schweißen und Löten wichtig. Auch die Montage von fertigen Metall-Bauteilen vor Ort gehört zum Aufgabenfeld eines/einer MetallbearbeiterIn.

Arbeit finden MetallbearbeiterInnen in Betrieben, die Bauteile oder ganze Maschinen aus Metall herstellen. Sie arbeiten dabei direkt mit dem Werkstoff Metall und konstruieren daraus Teile, die sie aufgrund ihrer Kenntnisse der Funktionsweise von industriellen Maschinen auch direkt vor Ort implementieren können.

 Voraussetzungen

Der Lehrberuf des/der MetallbearbeiterIn wurde eingeführt, um handwerklich interessierten Lehrlingen den Einstieg in die sonst recht komplexe und teils theoretische Metallbranche zu ermöglichen.

In diesem Berufsbild müssen sie also vor allem gerne händisch und handwerklich arbeiten und sollten sich idealerweise mit dem Werkstoff Metall besonders gut identifizieren können. MetallbearbeiterInnen bietet sich aber auch Abwechslung, da sie fertige Metallteile in bestehende Maschinensysteme einbauen müssen, in die sie sich auch vor Ort noch einarbeiten können sollen.