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Masseur/-in

Lehrzeit: 2 Jahre

 Berufsbeschreibung

Der Lehrberuf des/der MasseurIn befasst sich mit der Massage des menschlichen Körpers zur Steigerung des Wohlbefindens sowie zur Unterstützung medizinischer Behandlungen wie Gymnastik oder Bewegungstherapie.

Eine Lehre zum/zur MasseurIn kann jedoch nur nach Vollendung des 17. Lebensjahres begonnen werden, da vorher "Masseurarbeiten am menschlichen Körper" nicht erlaubt sind. Im Rahmen der Lehre werden angehenden MasseurInnen Kenntnisse der menschlichen Anatomie vermittelt, vorrangig kennen sie dann die Muskulatur und den Knochenbau - sie sind für Massagen vorrangig relevant. Dabei werden MasseurInnen auch Kenntnisse über die Erkrankungen des Halte- und Bewegungsapparates vermittelt, die sie unterstützend behandeln können müssen. MasseurInnen beherrschen neben verschiedenen teilweise medizinischen Massagetechniken auch kosmetische Anwendungen oder solche, die vorrangig der Steigerung des Wohlbefindens dienen. Sie beraten Kunden auf Basis der ärztlichen Befunde oder ihrer individuellen Wünsche bei der richtigen Massage und helfen ihnen gegebenenfalls dabei, sich zu entkleiden und auf dem Massagetisch Platz zu nehmen. Sie erstellen auch selber einen Tast- und Sichtbefund und beherrschen darüber hinaus die Anwendung von kosmetischen oder Wellness-Anwendungen wie Massageöl, Schlammpackungen oder ähnlichen weithin bekannten und weniger gängigen Wellness-Massagemethoden.

Arbeit finden MasseurInnen in der Krankengymnastik, in der Bewegungstherapie, aber auch in Massagesalons und in Wellness-Bereichen von entsprechenden Einrichtungen. Sie können sowohl medizinisch wertvolle Massagen als auch solche anbieten, die vor allem der Steigerung des Wohlbefindens dienen.

 Voraussetzungen

Wer eine Lehre zum/zur MasseurIn anstrebt, muss in erster Hinsicht eine offene, freundliche und kundenorientierte Art an den Tag legen und dazu in der Lage sein, auch mit kranken oder alten Menschen takt- und verständnisvoll umzugehen.

Außerdem sollten sie zumindest ein Grundinteresse am menschlichen Körper mitbringen, damit es ihnen leichter fällt, die anatomischen Grundlagen ihrer Arbeit zu erlernen. Ebenfalls wichtig ist, dass sie keine Probleme damit haben, fremde und unbekannte Menschen zu berühren und ihnen eine Massage zu geben, was manchmal eine intime Behandlung sein kann.