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Isoliermonteur/-in

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Das Berufsbild des/der IsoliermonteurIn fertigen Isolierungen für Wohn- und Geschäftsgebäude.

Sie sind für die Wärme- und Kältedämmung, den Brandschutz und alle anderen Bereiche zuständig, in denen Isolierung technisch möglich ist. Während der Lehre lernen IsoliermonteurInnen Dämmstoffe hinsichtlich ihrer Wirkung und der Verarbeitung kennen und können danach eigenständig für jedes Bauprojekt entscheiden, welches Dämm-Material und welche Verarbeitungsmethode in Frage kommt. Sie sind dabei auch in der Beratung von Kunden tätig und arbeiten nach gängigen Umweltschutznormen, da der Umweltschutz gerade in der Dämmtechnik eine immer größere Rolle spielt. Vor allem im Bereich Dämmwerkstoffe sind innovative Technologien auf dem Markt, die IsoliermonteurInnen kennen und verarbeiten können müssen. Zusätzlich führen IsoliermonteurInnen Reparaturarbeiten am bestehenden Dämmschutz durch und reparieren eine beschädigte Oberfläche.

Arbeit finden IsoliermonteurInnen in der Bauindustrie. Die Dämmung spielt beim Neubau von Gebäuden eine ebenso große Rolle wie bei der Instandhaltung. Gerade neue Dämmstoffe und -technologien werden auch nachträglich eingebaut und bieten IsoliermonteurInnen weitere berufliche Perspektiven. Sie sind aber auch in Betrieben tätig, in denen repariert wird oder die sich auf den Vertrieb neuer Dämmtechnologien spezialisiert haben und diese direkt vor Ort bei ihren Kunden verbauen.

 Voraussetzungen

Als IsoliermonteurIn sollte man gerne handwerklich arbeiten und darf mit der Baustelle als Arbeitsplatz keine Probleme haben.

Isolationsmaterialien werden meistens direkt nach dem Maßnehmen an der Baustelle zugeschnitten und für die Integration in den Rohbau aufbereitet, damit sie passgenau werden. Wer gerne beruflich etwas für die Umwelt tun möchte, ist mit dem Lehrberuf des/der IsoliermonteurIn gut beraten und kann mithilfe innovativer neuer Stoffe daran arbeiten, Gebäude nachhaltiger zu gestalten. Auch die Kundenberatung sollte IsoliermonteurInnen Spaß machen, da sie mit wachsender Berufserfahrung auch beurteilen können sollen, welche Materialien und Reparaturmaßnahmen sich für ihre Projekte eignen und hinsichtlich der geltenden Umweltschutznormen eine sinnvolle Möglichkeit darstellen.