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Feinoptiker/-in

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

 Berufsbeschreibung

Das Berufsbild des/der FeinoptikerIn fertigt optische Präzisionsteile aus Glas für die Industrie.

Dazu gehören beispielsweise Linsen, Spiegel und Spiegelsysteme oder Bauteile für Mikroskope. Sie führen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten an stationären optischen Geräten durch, die einer Feineinstellung bedürfen und die mit Präzision betrieben werden. Im Rahmen der Lehre zum/zur FeinoptikerIn erlernen Lehrlinge die physischen Grundlagen der Optik und insbesondere der Feinoptik. Dazu gehört nicht nur die Kenntnis physikalischer Gesetze und Regeln, sondern auch die Material- und Werkstoffkunde, die sie für die praktische Produktion brauchen werden. FeinoptikerInnen sind dazu in der Lage, Werkstoffe auf feinste Qualitätsmängel hin zu überprüfen und sie mit geeigneten Werkzeugen zu fertigen Präzisionsinstrumenten zu verarbeiten. Dazu setzen sie größtenteils halb- und vollautomatische technische Hilfsmittel ein, deren Funktionsweise und sichere Anwendung sie im Rahmen der Lehre genau erlernt haben. Zu den gängigen Arbeitsmethoden gehören aber auch händische Schritte, die eine besonders genaue Präzision erfordern. Insbesondere erlernen FeinoptikerInnen den Umgang mit der CNC-Technik. Zudem müssen sie dazu in der Lage sein, technische Skizzen zu verstehen, umzusetzen und anzufertigen, um ihre Arbeitsergebnisse zu dokumentieren.

Arbeit finden FeinoptikerInnen in Industriezweigen, in denen feinoptische Werkzeuge hergestellt werden. Das ist beispielsweise die Medizintechnik als eins der hauptsächlichen Betätigungsfelder. Sie sind in diesem Zusammenhang auch für die Wartung und Reparatur von feinoptischen Geräten zuständig. Berufserfahrene FeinoptikerInnen werden langfristig oft als ausschließliche Servicekräfte für die Geräte ihres Unternehmens eingestellt.

 Voraussetzungen

Wer als FeinoptikerIn arbeiten möchte, sollte eine gute Feinmotorik, eine natürliche Affinität auch zu komplexer Technik und Sicherheit im Umgang mit Rechnersystemen und Computern mitbringen.

Wichtig ist aber auch ein physikalisches und mathematisches Verständnis, da man mit diesen beiden Fächern laufend zu tun haben wird. Wer darüber hinaus vernetzt und analytisch denken kann und keine Angst vor handwerklicher Arbeit hat, wird mit einer Lehre zum/zur FeinoptikerIn glücklich.