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Elektroniker/-in

Lehrzeit: 3½ bis 4 Jahre

 Berufsbeschreibung

Die Lehre zum/zur ElektronikerIn besteht aus einem einheitlichen Grundmodul und aus der Möglichkeit der Wahl von mindestens einem Hauptmodul.

Diese sind "Angewandte Elektronik", "Mikrotechnik", "Kommunikationselektronik" und "Informationselektronik". Die Lehrzeit verlängert sich von 3 auf 4 Jahren, wenn Lehrlinge zusätzlich "Netzwerktechik" oder "Eisenbahntelekommunikationstechnik" als zusätzliches Modul wählen. Ausgebildete ElektronikerInnen sind überall dort tätig, wo elektronische Systeme aufgesetzt, gewartet und instandgesetzt werden. Im Rahmen der Lehre zum/zur ElektronikerIn erlernen Lehrlinge die Grundlagen der Elektrotechnik. Dazu gehören beispielsweise physikalische Grundlagen und Gesetze, Kenntnisse von Schaltkreisen, Leitungen, Werkstoffen und gängigen Werkzeugen für verschiedene Anwendungsfälle. Anschließend erlernen sie die praktische Umsetzung ihrer Kenntnisse in der angewandten Elektrotechnik und lernen je nach Spezialisierung fachbezogene Kenntnisse der Elektrotechnik in Theorie und Anwendung. Wichtig sind diese Spezialisierungen vor allem für das Verständnis und die Anwendung fallspezifischer Werkzeuge, Werkstoffe und Arbeitsmethoden. Ein weiterer zentraler Lehrinhalt sind geltende Sicherheitsnormen und rechtliche Grundlagen zum Schutz von Arbeitern und der Umwelt.

Arbeit finden ElektronikerInnnen im dienstleistenden und produzierenden Gewerbe. Sie fertigen elektronische Bauteile von Hand oder überwachen die elektronische Funktionalität von Maschinen, Werkzeugen und elektronischen Betriebsmitteln. Auch übernehmen sie Reparaturen vor Ort bei den Kunden ihres Unternehmens und warten Geräte, die außer Haus in Betrieb genommen wurden. Je nach Spezialisierung durch die Wahl verschiedener Module können ElektronikerInnen auch in spezifischen Fachbereichen Arbeit finden.

 Voraussetzungen

Als ElektronikerIn darf man keine Angst vor elektrischem Strom haben.

Gute Schulnoten in Mathematik, Physik und anderen verwandten technischen Schulfächern sind beste Voraussetzungen für die Arbeit als ElektronikerIn. Keine Berührungsängste vor Technik und Technologie sind ebenfalls Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Lehre zum/zur ElektronikerIn. Da es viele Spezialmodule und Möglichkeiten gibt, über die Verpflichtungen hinaus während der Ausbildung eine Spezialisierung zu erreichen, dürfen die Interessengebiete breit gefächert sein und es spielt keine Rolle, ob man in einem bestimmten Bereich arbeiten möchte oder das erst noch während der Ausbildung herausfinden will.