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Drucktechniker/-in

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

 Berufsbeschreibung

Das Berufsbild des/der DrucktechnikerIn beschäftigt sich mit dem Druck von typischen Druckerzeugnissen wie Zeitungen, Zeitschriften, Büchern, Plakaten, Werbemitteln oder auch individuellen Druckerzeugnissen nach Kundenwunsch.

Eine Lehre zum/zur DrucktechnikerIn kann man mit vier Schwerpunkten machen: Bogenflachdruck, Digitaldruck, Rollenrotationsdruck und Siebdruck. Es handelt sich dabei um verschiedene Drucktechniken, die damit jeweils eigene Maschinen voraussetzen. Inhalt der Lehre ist zunächst die Aufbereitung von Druckdaten, diese können analog oder digital vorliegen und werden heutzutage meistens digitalisiert an die Druckmaschinen übertragen. DrucktechnikerInnen müssen sich dafür auch mit den verwendeten Druckerfarben auskennen und mit diesen umgehen können. Sie erlernen, Sondermischungen herzustellen und die Druckfarben auf Basis der Druckvorstufe richtig auszuwählen. Dabei erlernen sie, wie sie mit Abweichungen umgehen und wie sie ein möglichst deckungsgleiches Ergebnis erhalten. Anschließend erlernen DrucktechnikerInnen, wie sie die fertige Ware bis zum Abtransport fachgerecht lagern. Je nach Spezialisierung erlernen angehende DrucktechnikerInnen im Rahmen der Lehre, wie sie mit den in ihrem Fachbereich verwendeten Maschinen sachgemäß umgehen und welche Eigenheiten sie beim Umgang mit ihnen beachten müssen. In diesem Aspekt unterscheiden sich die Lehrgänge hinsichtlich der Unterweisung in der verwendeten Technologie voneinander.

DrucktechnikerInnen arbeiten je nach Spezialisierung während der Lehre in Druckereien, Verlagen oder in Copyshops.

 Voraussetzungen

DrucktechnikerInnen müssen heutzutage nur noch wenig handwerklich arbeiten, sollten aber keine Probleme damit haben, sich zumindest ab und an handwerklich in den Druckprozess einzubringen.

Beispielsweise müssen Druckmaschinen gelegentlich gereinigt werden. Wer gerne mit Grafiken zu tun hat, wäre mit einer Lehre zum/zur DrucktechnikerIn gut beraten, denn von der Vorlage bis zum Druck müssen häufig noch Anpassungen vorgenommen werden. Deswegen ist auch eine Affinität zum Umgang mit dem Computer und geeigneten Softwarelösungen zur Bearbeitung von Druckvorlagen wichtig, wobei DrucktechnikerInnen branchenübliche Software natürlich im Rahmen ihrer Lehre genau kennen lernen werden. Je schneller sie sich in solche Systeme einfinden, desto besser.