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Destillateur/-in

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Das Berufsbild des/der DestillateurIn befasst sich mit der Herstellung alkoholischer Getränke und sonstiger Auszüge und Essenzen aus natürlichen Rohstoffen.

In der Herstellung von alkoholischen Getränken und reinem Alkohol erlernen DestillateurInnen in der Lehre zunächst die Wege der Verarbeitung natürlicher Rohstoffe und den chemischen Produktionsprozess bis hin zur Gewinnung von (reinem) Alkohol kennen. Dafür müssen sie den Umgang mit Maschinen und Werkzeugen sowie mit den einzelnen Produktionsstufen bis hin zum (reinen) Alkohol kennen lernen und beherrschen. Auch die chemischen Prozesse bei der Entwicklung von Alkohol sowie bei der Produktion von Extrakten, Aromastoffen für die Lebensmittelindustrie und weitere Nebenprodukte der Methode der Destillation lernen DestillateurInnen im Laufe ihrer Lehre zu steuern. Die Lagerung fertiger Produkte spielt ebenfalls eine zentrale Rolle im Rahmen der Lehre. Zudem erlernen DestillateurInnen Grundlagen über die Herstellung verschiedener alkoholischer Getränke und können am Ende ihrer Lehre theoretisch jedes alkoholische Getränk eigenverantwortlich nach Rezeptur ihres Betriebs selber herstellen.

Arbeit finden DestillateurInnen in der Lebensmittelindustrie. Sie sind nicht nur in Betrieben gefragt, in denen alkoholische Getränke gefertigt werden. Alkohol, Extrakte und sonstige Nebenprodukte der Destillation werden auch in anderen Zweigen der Lebensmittelproduktion gebraucht und eingesetzt, sodass DestillateurInnen je nach Größe des Betriebs auch von diesen eingestellt werden können.

 Voraussetzungen

Eine Lehre zum/zur DestillateurIn macht besonders viel Spaß, wenn man sich für chemische Prozesse interessiert und vielleicht ab und an einen edlen Tropfen zu schätzen weiß.

Weiterhin spielt bei der täglichen Arbeit eines/einer DestillateurIn moderne Technik eine Rolle. Nur selten wird heutzutage noch händisch gearbeitet. Deswegen sollten angehende DestillateurInnen keine Berührungsängste vor moderner Technik haben und sollten sich auch in unbekannte Technologien und rechnergestützte Werkzeuge leicht einfinden können. Außerdem dürfen sie keine Angst davor haben, selbst im alltäglichen Betrieb mit anzupacken und sich die Hände schmutzig zu machen.