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Betriebslogistik­kaufmann/-frau

Lehrzeit: 3 Jahre

 Berufsbeschreibung

Die Logistik ist ein Umfeld, in dem heutzutage "just in time" gearbeitet wird, also dann, wenn die Ware aus dem Lager angefordert wurde und gebraucht wird.

Betriebslogistikkaufleute stehen vor der Herausforderung, organisatorische Systeme zu steuern, in denen ein solcher Abruf auf Bedarf möglich ist und die reibungslos funktionieren. Betriebslogistikkaufleute in der Lehre erlernen daher zunächst die gängigen EDV-Lösungen kennen, die in diesem Umfeld eingesetzt werden. Sie beherrschen die Anlage und die Organisation von Karteien und anderen organisatorischen Systemen und kennen auch grundlegende Formeln der Lagerhaltung und -verwaltung. Zu den anschließenden Aufgaben gehören die eigenverantwortliche Annahme neuer Waren, die Prüfung auf Unversehrtheit und die Einlagerung bis zum Abruf. Sie bereiten sie auch wieder zum Versand vor und erkennen rechtzeitig den Bedarf an neuer Ware, die sie direkt nachbestellen. Betriebslogistikkaufleute können jederzeit die Lagerbestände abrufen und absehen, wann sie Maßnahmen in die Wege leiten müssen, um die kontinuierliche Verfügbarkeit der Lagerware zu gewährleisten. Diese administrieren sie eigenverantwortlich und übernehmen dabei die Verwaltung der Lieferanten, mit denen sie zusammenarbeiten.

Arbeit finden Betriebslogistikkaufleute in jedem Industriezweig, der mit großen Lagern arbeitet. Möbelindustrie, Umzugsunternehmen, industrielle Produktionsanlagen - sie alle arbeiten mit größeren Lagern und brauchen Kräfte, die sie organisieren und verwalten.

 Voraussetzungen

Betriebslogistikkaufleute dürfen sich in ihrem beruflichen Alltag nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Sie müssen dazu in der Lage sein, auch unter Stress und Zeitdruck analytisch und strukturiert zu denken und ihre Arbeit gewissenhaft zu erledigen. Außerdem sollten Betriebslogistikkaufleute an mehreren Baustellen gleichzeitig arbeiten können und eine ausreichend vernetzte Denkweise dafür besitzen. Wichtig sind für sie auch die Sicherheit in Wort und Schrift und Fremdsprachenkenntnisse, mindestens aber gutes Schulenglisch - immerhin werden sie auch mit ausländischen Lieferanten arbeiten müssen. Darüber hinaus sollten ihnen Zahlen und Mathematik keine Angst machen und sie müssen sich schnell in neue, unbekannte Software einfinden können, da sie vor allem am Computer arbeiten werden.