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Bekleidungsgestalter/-in

Lehrzeit: 3 bis 3½ Jahre

 Berufsbeschreibung

Bekleidungsgestalter/-in Das Berufsbild des/der BekleidungsgestalterIn ist ein Modullehrberuf, der insgesamt 5 Grundmodule und 3 Spezialmodule beinhaltet.

Dies sind Spezialisierungen, die zum Einsatz in einem spezifischen Einsatzgebiet des Berufs des/der BekleidungsgestalterIn befähigen. Von Damen-, Herren- und Wäschegestaltung über die Arbeit in den Bereichen des Kürschners und Säcklers sowie des Modisten und Hutmachers können Lehrlinge Bekleidungsdesign, Theaterbekleidung und Bekleidungstechnik wählen und erhalten jeweils unterschiedliche Einblicke. In den Grundmodulen erlernen sie, wie sie am Kunden Maß nehmen und wie sie ihre Arbeitsmaterialien zur individuellen Anfertigung von Kleidung nach Maß vorbereiten und auswählen. Neben der materialspezifischen Verarbeitung ihrer Stoffe und Werkstoffe und der dafür geeigneten Methoden erlernen Auszubildende zum/zur BekleidungsgestalterIn auch, wie sie Änderungen und Reparaturen an ihren Anfertigungen vornehmen. Nicht zuletzt werden sie in der Kundenberatung geschult. Im Rahmen der Spezialmodule erlernen Lehrlinge beispielsweise Planung, Entwurf, Gestaltung und Prüfung von Einzelstücken oder Mode-Kollektionen, Erstellung von Skizzen, fachübergreifende Zusammenarbeit beispielsweise mit Kostümbildnern, Mitarbeit im betrieblichen Produktmanagement und andere betriebliche Aspekte.

Arbeit finden BekleidungsgestalterInnen in Betrieben, die eigene Mode-Kollektionen designen und vertreiben. Auch können sie in Betriebe einsteigen, in denen Kleidung nach Kundenwunsch und Maß gefertigt wird. Im Umfeld eines Theaters oder auch in strategisch-betriebswirtschaftlichen Bereichen eines Modeunternehmens können BekleidungsgestalterInnen je nach Spezialmodul ebenfalls einsteigen.

 Voraussetzungen

Das Berufsbild des/der BekleidungsgestalterIn ist so breit gefächert, dass je nach Grund- und Spezialmodul ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt sind.

Ein gutes Gespür für Modetrends und stilistische Fragen, Freude an der Kundenberatung sowie Spaß an der individuellen Anfertigung von Kleidung oder Wäsche sollte jede(r) angehende BekleidungsgestalterIn mitbringen. Freude an Design, Interesse am Theater oder an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, insbesondere Produktmanagement, sind für die Spezialmodule wichtig. Je nach konkreter Zusammenstellung der Ausbildung sind fürs Berufsbild des/der BekleidungsgestalterIn ganz unterschiedliche Eigenschaften notwendig, sodass gestalterische ebenso wie betriebswirtschaftlich interessierte Mode-LiebhaberInnen in diesem Ausbildungsberuf glücklich werden können.