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Augenoptiker/-in

Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

 Berufsbeschreibung

Der Ausbildungsberuf des/der AugenoptikerIn befasst sich mit der Korrektur von Sehschwächen.

Hierzu lernen Auszubildende, technische Unterlagen rund um die Augenoptik zu lesen, zu verstehen und die Erkenntnisse daraus anzuwenden. Sie treffen Entscheidungen über die Verwendung von Arbeitsmittel und Methoden und sind für deren Beschaffung und die individuelle Anpassung an ihren Kunden zuständig. Ein sehr wichtiger Ausbildungsinhalt dabei sind das Gesundheitsrecht sowie weitere rechtliche Rahmenbedingungen der beruflichen Tätigkeit als AugenoptikerIn.

Der oder die AugenoptikerIn kommt dann ins Spiel, sobald es gilt, Sehwerte des Kunden zu ermitteln und die geeignete Sehhilfe für ihn zu konzipieren. Anschließend gilt es, den Kunden in der Anwendung und in der Pflege der Sehhilfe zu unterweisen und offene Fragen zu klären. Neben dem Umgang mit Kunden erlernen AugenoptikerIn in der Ausbildung daher auch die Erhebung biometrischer Daten sowie die Kalkulation von Kostenvoranschlägen anhand von ärztlichen Rezepten. Genauso wichtig ist die betriebswirtschaftliche Seite des Berufs, denn AugenoptikerInnen arbeiten im Ladengeschäft und müssen dafür Aufträge dokumentieren, Preisauszeichnungen vornehmen und Kosten kalkulieren können. Nicht zuletzt erlernen sie während der Ausbildung auch die Sicherheitsvorschriften und -standards sowie gängige Umweltstandards ihres Berufs kennen und anwenden.

 Voraussetzungen

Angehende AugenoptikerInnen dürfen keine Berührungsängste vor der Physik und der Mathematik haben, aber auch nicht vor direktem Kundenkontakt zurückschrecken.

Sie erwerben auf der einen Seite Kenntnisse über die Anatomie des menschlichen Auges sowie über die technischen Möglichkeiten der Korrektur von Sehschwächen. Auf der anderen Seite kommen sie als AugenoptikerInnen in direkten Kontakt mit ihren Kunden und müssen sie fachkundig, aber auch nah am ästhetischen Bedürfnis beraten können. Einige kaufmännische Kenntnisse werden sie zur Arbeit im Betrieb ebenfalls erwerben. AugenoptikerInnen sollten deswegen nicht nur an gesundheitlichen und technischen Belangen interessiert sein und sich im Umgang mit Zahlen wohl fühlen, sie müssen auch Kontaktfreude für die Arbeit mit den Kunden mitbringen.